- 千姿百態看德國·國情篇(漢德對照)
- 桂乾元主編 彭彧 方宜盛編寫
- 677字
- 2021-02-20 14:19:41
Die Bev?lkerung Deutschlands
In Deutschland lebten im Jahr 2015 mehr als 81,8 Millionen Menschen. Mit dieser Zahl geh?rt das Land zu den am dichtesten besiedelten Regionen Europas. Aber die Deutschen k?nnen damit nicht zufrieden und optimistisch sein, denn viele nun in Deutschland vorhandene gesellschaftliche Probleme sind schlie?lich auf den Bev?lkerungsaufbau zurückzuführen. Es ist für die deutsche Regierung ein dringend zu l?sendes Problem, diesen Aufbau so schnell wie m?glich zu optimieren und damit ein Gleichgewicht zwischen allen Altersgruppen zu erreichen.
Die Bev?lkerungsdichte
Im Jahr 2014 betrug die Bev?lkerungsdichte in ganz Deutschland 227 Einwohner pro Quadratkilometer. Innerhalb von diesem Land ist München die statistisch am dichtesten besiedelte Gro?stadt mit 4.601 Einwohnern je km2 vor Berlin mit 3.891 Einwohnern pro km2. Hamburg als zweitgr??te Stadt Deutschlands beherbergt dagegen nur 2.334 Einwohner je km2.
Auf der Ebene der Bundesl?nder ist Nordrhein-Westfalen mit 17,64 Millionen Einwohnern das bev?lkerungsreichste Bundesland. Die durchschnittliche Bev?lkerungsdichte liegt bei 517 Menschen je km2. Die gr??te Bev?lkerungsdichte weisen die drei Stadtstaaten auf: In Berlin leben 3.891 Personen je km2, in Hamburg sind es 2.334 Personen und in Bremen immerhin noch 1.578. Im fl?chenm??ig gr??ten Bundesland Bayern leben im Schnitt 180 Menschen pro km2. Die niedrigste Bev?lkerungsdichte weist Mecklenburg-Vorpommern auf, hier leben durchschnittlich nur 69 Personen auf einem Quadratkilometer zusammen.
Drei Trends in der demographischen Entwicklung
Drei Trends sind kennzeichnend für die demographische Entwicklung Deutschlands: eine niedrige Geburtenrate, die steigende Lebenserwartung und die Alterung der Gesellschaft.
Im Jahr 1964 verzeichnete Deutschland die h?chste Geburtenrate mit 1,357 Millionen Neugeborenen. Seit den 1970er-Jahren befindet sich die Geburtenrate der deutschen Bev?lkerung auf einem konstant niedrigen Niveau (2014 gab es 715.000 Neugeborene). Seit 1975 liegt die Zahl der Geburten mit leichten Schwankungen bei etwa 1,3 Kindern pro Frau, deshalb ist die Kindergeneration seit 35 Jahren um etwa ein Drittel kleiner als die Elterngeneration - heute ist die Gruppe der 50-J?hrigen doppelt so gro? wie die der Neugeborenen.
Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung - für einen heute neugeborenen Jungen liegt sie in Deutschland bei 78 und für ein gerade zur Welt gekommenes M?dchen bei 83 Jahren. Diese zwei Faktoren wirken sich sicher auf den Altersaufbau der deutschen Bev?lkerung aus. Im Jahr 2014 waren 27,4 Prozent der Bev?lkerung über 60 Jahren. Bis zum Jahr 2030 wird dieser Anteil voraussichtlich auf etwa 30 Prozent ansteigen. Statistischen Angaben zufolge hat Deutschland jetzt die ?lteste Bev?lkerung in Europa und die zweit?lteste der Welt - nur hinter Japan. Deutschland ist schon l?ngst eine veralterte Gesellschaft.
Bemühungen der deutschen Regierung
Bei einer Fortsetzung sehr niedriger Geburtenraten, wie in den vergangenen vier Jahrzehnten, werden für Deutschland weitgehende soziale, ?konomische und geopolitische Problemstellungen vorhergesagt. Aufgrund der niedrigen Geburtenrate wird die Orientierung zu einer familienfreundlichen, kinder- und nachwuchsf?rdernden Gesellschaft mit Mehrkindfamilien als eine der gegenw?rtigen Herausforderungen gesehen. Dafür hat die deutsche Regierung viele nützliche Ma?nahmen getroffen sowie viele Rechte erlassen, wie z. B. das Mutterschutzgesetz und das Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit, damit die geb?rf?higen Eltern es leichter finden, eine Balance zwischen Familie und Beruf zu finden und sie mehr Kinder bekommen und erziehen m?chten. Andererseits kommen mit der neuen Flüchtlingspolitik immer mehr ausl?ndische Flüchtlinge nach Deutschland. Obwohl das deutsche Geburtendefizit durch den Zuzug von Migranten zum Gro?teil ausgeglichen werden kann, wird dieses Ph?nomen auch von vielen sozialen Missst?nden begleitet. Es kommen in Deutschland immer mehr Vergewaltigungen, Amokl?ufe, Morde, sogar Terroranschl?ge vor. Die deutsche Regierung steht vor neuen Herausforderungen.